Technologiepartner auf Zeit

Kein Tech-Team? Wir bauen die Fähigkeiten mit euch auf

Ihr habt konkrete Vorhaben und könnt in den Aufbau investieren, aber euch fehlt das Team dafür. Wir schaffen mit euch Grundlagen, Setup und erste Use Cases und übergeben Schritt für Schritt, bis ihr den Alltag selbst steuern könnt.

Die Idee ist da. Das Tech-Team noch nicht.

Ihr seht konkrete Chancen in euren Abläufen, im Kundenservice oder in einem neuen digitalen Angebot. Vielleicht gibt es erste Versuche mit KI, Automatisierung oder einer kleinen App. Doch intern fehlt die Person, die Werkzeuge, Daten, Sicherheit und Betrieb zusammenbringt.

Ein eigenes Tech-Team wäre noch zu früh oder dauerhaft zu gross. Was ihr einbringen könnt: eine verantwortliche Person, Fachwissen aus dem Team sowie Zeit und Budget für mehrere Monate.

Wir treffen mit euch die ersten technischen Entscheidungen, bauen das Setup auf und setzen reale Fälle um. Dabei geben wir Wissen, Zugänge und Vorgehen von Anfang an weiter. So kann euer Team Use Cases auswählen, einfache Lösungen führen und professionelle Umsetzung gezielt beauftragen.

Ein typischer Aufbau über drei bis sechs Monate

Der genaue Takt hängt von Vorkenntnissen, Systemen und Use Cases ab. Die Reihenfolge bleibt gleich: erst Grundlagen, dann Setup, danach reale Anwendungen und Übergabe.

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    Grundlagen schaffen

    Eine verantwortliche Person benennen, Ziele und Grenzen festlegen und klären, welche Daten in welchen Werkzeugen verarbeitet werden dürfen. Das Team lernt die gemeinsame Arbeitsweise kennen.

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    Setup aufbauen

    Konten, Zugänge, Testdaten und geeignete Werkzeuge einrichten. Wir legen fest, wie Ideen dokumentiert, Änderungen geprüft und Ergebnisse freigegeben werden.

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    Ersten Use Case umsetzen

    Einen wiederkehrenden Ablauf auswählen und als Workflow, Dashboard oder Prototyp umsetzen. Die späteren Nutzer testen mit, und der Nutzen wird an einem vorher festgelegten Signal geprüft.

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    Weitere Use Cases unter eurer Führung

    Eure verantwortliche Person führt Priorisierung und Abnahme zunehmend selbst. Wir begleiten, prüfen Risiken und übernehmen nur noch die technisch anspruchsvollen Teile.

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    Übergeben oder gezielt weiterarbeiten

    Dokumentation, Zugänge und offene Entscheidungen sind geordnet. Einfache Vorhaben laufen intern weiter; für Integrationen, produktive Software oder Betrieb zieht ihr uns gezielt hinzu.

Was danach entstehen kann

Vier Beispiele zeigen, wie Werkzeuge, Datenquellen und interne Verantwortung zusammenspielen.

Hermes Agent für wiederkehrende Informationsarbeit

Ein Agent bereitet Informationen aus freigegebenen Quellen auf, nutzt definierte Werkzeuge und liefert ein Ergebnis, das eine verantwortliche Person prüft.

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Warum Hermes Agent für diesen Aufbau sinnvoll sein kann

Hermes Agent ist ein Open-Source-Agent von Nous Research. Er kann mit unterschiedlichen Modellanbietern, Werkzeugen und Kommunikationskanälen arbeiten. Für ein KMU ohne Tech-Team ist daran vor allem interessant, dass sich ein enger Arbeitsablauf in einer kontrollierten Umgebung erproben lässt, statt sofort eine eigene Agentenplattform zu entwickeln.

Beispiel: Vorbereitung eines Kundentermins

Hermes erhält Zugriff auf freigegebene Kundenunterlagen, offene Aufgaben und ausgewählte CRM-Daten. Der Agent sammelt den aktuellen Stand, markiert Widersprüche und erstellt einen Entwurf für das Briefing. Eine verantwortliche Person prüft die Fundstellen und gibt das Ergebnis frei.

Wann Hermes passt

  • Die Aufgabe wiederholt sich und hat erkennbare Ein- und Ausgaben.
  • Das Team kann die Qualität des Ergebnisses fachlich beurteilen.
  • Werkzeuge, Datenzugriffe und Freigaben lassen sich begrenzen.
  • Der Ablauf soll später über einen Kommunikationskanal oder einen Zeitplan angestossen werden.

Hermes ist nicht automatisch die richtige Wahl für unklare Aufgaben, unbeaufsichtigte Entscheidungen oder sensible Produktivdaten. Im Hermes Agent Praxisworkshop wird deshalb zuerst ein begrenzter Workflow mit Testdaten und klaren Stopppunkten aufgebaut.

Datenquellen über MCP nutzbar machen

Ein standardisierter Anschluss kann ausgewählte Dateien, Systeme oder Werkzeuge für einen Assistenten erreichbar machen, ohne jede Verbindung neu zu bauen.

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Was MCP ist und wie Datenquellen eingebunden werden

Das Model Context Protocol, kurz MCP, ist ein offener Standard, über den KI-Anwendungen mit externen Systemen verbunden werden. Ein MCP-Server kann ausgewählte Daten oder Werkzeuge anbieten. Ein MCP-Client, zum Beispiel ein Agent, kann diese innerhalb der eingerichteten Rechte verwenden. Die offizielle MCP-Dokumentation beschreibt das Protokoll und seine Rollen.

Mögliche Quellen

  • Dokumente und freigegebene Dateiablagen
  • CRM, Supportsystem oder Projektverwaltung
  • Kalender, Reporting-Daten und interne Wissensbestände
  • Eigene APIs oder klar begrenzte Datenbankabfragen

MCP erteilt nicht von selbst Zugriff und entscheidet auch nicht, welche Daten an ein Modell fliessen dürfen. Berechtigungen, Datenklassen, Modellanbieter und Protokollierung bleiben Teil des Setups.

Ein sinnvoller Start

Zuerst wird nur lesend mit wenigen Feldern und Testdaten gearbeitet. Danach prüft das Team, ob Antworten nachvollziehbar sind und welche Informationen wirklich gebraucht werden. Schreibende Aktionen wie das Ändern eines CRM-Eintrags erhalten eine eigene Freigabe oder bleiben zunächst ausserhalb des Ablaufs.

Für eine einzelne CSV-Datei kann MCP unnötig sein. Es wird interessant, wenn mehrere Quellen kontrolliert und wiederverwendbar an Assistenten oder Agenten angebunden werden sollen.

Ein Dashboard aus mehreren Quellen

CRM, Auftragsdaten und Supportsignale werden auf eine konkrete Entscheidungsfrage reduziert, statt einfach weitere Diagramme zu produzieren.

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Vom Datenexport zum belastbaren Entscheidungsdashboard

Die Ausgangsfrage könnte lauten: An welcher Stelle verlieren wir derzeit Verkaufschancen? Dafür reichen Gesamtumsatz und Anzahl Leads nicht. Benötigt werden klare Definitionen, Zeitbezug und passende Quellen.

Ein möglicher Aufbau

  1. CRM-Daten zeigen Phase, Alter und verantwortliche Rolle einer Verkaufschance.
  2. Auftrags- oder Rechnungsdaten zeigen, welche Chancen tatsächlich zu Umsatz wurden.
  3. Support- oder Projektdaten machen sichtbar, ob bestimmte Einwände oder Lieferprobleme wiederkehren.
  4. Das Dashboard zeigt wenige Kennzahlen, Datenstand und die Fälle hinter einer Auffälligkeit.

KI kann Abweichungen zusammenfassen oder Fragen an die Daten erleichtern. Die Berechnung der Kennzahlen und ihre fachliche Definition sollten trotzdem nachvollziehbar bleiben.

Im Workshop Reporting-Dashboard erstellen beginnt die Arbeit deshalb mit einer Entscheidungsfrage und geprüften Beispieldaten. Eine automatische Anbindung über API oder MCP folgt erst, wenn die Ansicht nützlich ist und Zugriffe sowie Aktualisierung geklärt sind.

Stimmung und Probleme in der Teamkommunikation erkennen

Freigegebene Nachrichten, Retrospektiven oder Umfragen können wiederkehrende Themen und Belastungssignale zeigen, ohne einzelne Personen zu bewerten.

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Teamkommunikation auswerten, ohne Mitarbeitende zu bewerten

Ein sinnvoller Auftrag lautet nicht: Wer im Team ist negativ? Die brauchbare Frage ist: Welche Probleme, offenen Fragen und Belastungssignale wiederholen sich, und wo fehlen Entscheidungen?

Geeignete Quellen

  • ausgewählte und freigegebene Teams- oder Slack-Kanäle
  • Retrospektiven, interne Umfragen oder strukturierte Notizen
  • Supportanfragen und Übergabeprotokolle

Die Auswertung gruppiert Themen, zeigt Veränderungen über einen Zeitraum und verlinkt Beispiele, damit das Team die Einordnung prüfen kann. Ein Dashboard könnte etwa wiederkehrende Blockaden, unbeantwortete Fragen oder stark zunehmende Themen sichtbar machen.

Wichtige Grenzen

Stimmungsanalyse ist ein unsicheres Signal. Ironie, Dialekt, kleine Stichproben und fehlender Kontext können das Ergebnis verzerren. Deshalb braucht es freigegebene Quellen, einen klaren Zweck, begrenzte Aufbewahrung und menschliche Prüfung. Einzelne Personen werden nicht bewertet, und aus dem Ergebnis folgen keine automatischen Personalentscheide.

Hermes kann einen solchen Ablauf wiederkehrend ausführen, MCP kann die freigegebenen Quellen bereitstellen und ein Dashboard kann die verdichteten Ergebnisse zeigen. Ob diese Kombination passt, wird zuerst mit anonymisierten oder eigens freigegebenen Beispielen geprüft.

Was ihr einbringt und was wir übernehmen

Eine verantwortliche Person

Jemand aus eurem Unternehmen hält Ziel, Prioritäten und Entscheidungen zusammen. Ohne diese Rolle kann kein externer Partner sinnvoll übergeben.

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Was die verantwortliche Person tatsächlich übernimmt

Die verantwortliche Person muss nicht selbst entwickeln. Sie sorgt dafür, dass Entscheidungen nicht zwischen Geschäftsleitung, Fachbereichen und externen Partnern liegen bleiben.

Zu dieser Rolle gehört

  • Ziel und Umfang eines Vorhabens intern abstimmen
  • die richtigen Fachpersonen für Auswahl und Tests einbeziehen
  • Datenzugriffe und Freigaben mit den zuständigen Stellen klären
  • Prioritäten setzen und Ergebnisse fachlich abnehmen
  • Dokumentation, Zugänge und offene Entscheidungen im Unternehmen verankern

Dafür braucht die Person ein klares Mandat und regelmässig Zeit. Technische Entscheidungen bereiten wir verständlich vor. Die geschäftliche Priorität und die Freigabe bleiben bei euch.

Zeit der Fachpersonen

Die Menschen, die den Ablauf kennen, arbeiten bei Auswahl, Test und Einführung mit. Wir bauen nicht an ihrem Arbeitsalltag vorbei.

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Wann und wofür die Fachpersonen gebraucht werden

Fachpersonen kennen die Ausnahmen, Abkürzungen und Qualitätsmerkmale eines Ablaufs. Dieses Wissen lässt sich nicht vollständig aus einer Prozessbeschreibung oder einem Datenexport ableiten.

Ihre Mitarbeit ist besonders wichtig

  • wenn Problem, Nutzer und gewünschtes Ergebnis beschrieben werden
  • bei der Auswahl realistischer Beispieldaten
  • beim Testen von Entwürfen und frühen Versionen
  • wenn Fehler, Sonderfälle und fehlende Informationen sichtbar werden
  • vor der Einführung in den Arbeitsalltag

Die Fachpersonen müssen das Vorhaben nicht technisch führen. Sie prüfen, ob die Lösung im echten Ablauf verständlich und brauchbar ist. So entsteht nichts, das technisch funktioniert, aber an der täglichen Arbeit vorbeigeht.

Setup und technische Führung

Wir wählen mit euch die passenden Werkzeuge, richten den Arbeitsrahmen ein und übernehmen schwierige technische Entscheidungen und Umsetzungen.

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Was wir bei Setup und technischer Führung übernehmen

Wir übersetzen das fachliche Ziel in einen umsetzbaren technischen Rahmen. Dabei geht es nicht nur um ein Werkzeug, sondern auch um Zugänge, Daten, Tests, Sicherheit und den späteren Betrieb.

Unser Beitrag

  • Werkzeuge und Lösungsweg vergleichen und begründet auswählen
  • Konten, Rollen, Testumgebung und benötigte Zugänge einrichten
  • festlegen, welche Daten verwendet werden dürfen und wo Grenzen liegen
  • den ersten Workflow, Prototyp oder die erste Auswertung umsetzen
  • technische Risiken und Abhängigkeiten früh sichtbar machen
  • Entscheidungen und Betrieb so dokumentieren, dass sie nachvollziehbar bleiben

Wir übernehmen die technisch anspruchsvollen Teile. Welche Probleme zuerst gelöst werden und wann ein Ergebnis fachlich genügt, entscheidet ihr mit euren Fachpersonen.

Übergabe ab dem ersten Schritt

Entscheidungen, Zugänge und Vorgehen bleiben nachvollziehbar. Mit jedem Use Case übernimmt euer Team mehr und wir weniger.

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Wie die schrittweise Übergabe funktioniert

Die Übergabe beginnt nicht erst am Projektende. Zugänge, Entscheidungen und Arbeitsweisen werden von Anfang an so organisiert, dass sie nicht nur bei uns liegen.

Schrittweise in eure Verantwortung

  • Konten und zentrale Zugänge liegen, wo sinnvoll, bei eurem Unternehmen.
  • Entscheidungen, Annahmen und offene Punkte werden laufend dokumentiert.
  • Eure verantwortliche Person führt Priorisierung und Abnahme zunehmend selbst.
  • Das Team lernt einfache Anpassungen und wiederkehrende Kontrollen am echten Use Case.
  • Für Betrieb und Änderungen ist geklärt, wer was selbst übernimmt und wann Spezialisten nötig sind.

Das Ziel ist keine vollständige technische Unabhängigkeit um jeden Preis. Einfache Vorhaben sollen intern weiterlaufen können. Für Integrationen, Sicherheit oder produktive Software könnt ihr uns weiterhin gezielt beiziehen.

Wir werden mit der Zeit weniger wichtig

Am Anfang strukturieren wir die Entscheidungen, richten das Setup ein und führen die erste Umsetzung. Danach leitet eure verantwortliche Person die Termine, pflegt einfache Lösungen weiter und entscheidet, welcher Use Case als Nächstes geprüft wird. Wir bleiben für Architektur, Sicherheit, Integrationen und schwierige technische Arbeiten verfügbar.

Die Begleitung ist erfolgreich, wenn ihr uns nicht mehr für jede alltägliche Entscheidung braucht. Das bedeutet nicht, dass ihr produktive Software ohne Spezialisten entwickeln und betreiben müsst. Falls ein Use Case diesen Punkt erreicht, könnt ihr die Softwareentwicklung gezielt an uns übergeben, ohne Wissen, Daten oder Kontrolle abzugeben.

Dieses Modell passt, wenn ihr eine verantwortliche Person benennen und über drei bis sechs Monate Zeit und Budget für den Aufbau bereitstellen könnt. Sucht ihr dagegen nur eine fertig gelieferte Anwendung, ist der direkte Weg über die Softwareentwicklung sinnvoller.

Jan-Hendrik Heuing

Kein Tech-Team, aber bereit für den Aufbau?

Nennt uns die verantwortliche Person, zwei oder drei mögliche Use Cases, vorhandene Werkzeuge sowie euren Zeit- und Budgetrahmen. Im ersten Gespräch klären wir, womit Monat 1 beginnen sollte und ob die Begleitung zu eurer Ausgangslage passt.