KI-Beratung für KMU

Von der ersten Orientierung bis zum umsetzbaren KI-Fahrplan: ohne Hype, mit Blick auf Nutzen, Risiken und vorhandene Abläufe.

Viele Ideen, aber keine belastbare Priorität

Mitarbeitende probieren einzelne KI-Werkzeuge aus, die Geschäftsleitung erwartet Effizienz und gleichzeitig sind Datenschutz, Qualität und Zuständigkeiten ungeklärt. In dieser Situation hilft weder ein allgemeiner Trendvortrag noch der sofortige Kauf weiterer Software.

Wir schaffen eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage: Welche Abläufe sind relevant? Wo kann KI realistisch helfen? Welche Risiken müssen vor einem Versuch geklärt werden? Und welcher kleine Test liefert genug Erkenntnis für die nächste Entscheidung?

Von der Orientierung zum umsetzbaren nächsten Schritt

Der Umfang richtet sich nach der offenen Entscheidung, nicht nach einem starren Beratungsprogramm.

  1. 1

    Ausgangslage verstehen

    Ziele, betroffene Rollen, Abläufe, Daten und bisherige Versuche aufnehmen.

  2. 2

    Use Cases bewerten

    Nutzen, Machbarkeit, Datenlage, Risiken und Veränderungsaufwand vergleichbar machen.

  3. 3

    Leitplanken festlegen

    Verantwortung, zulässige Daten, Qualitätskontrolle und Umgang mit Anbietern klären.

  4. 4

    Ersten Fall erproben

    Wenn sinnvoll, einen begrenzten Workflow oder Prototyp mit echten Beteiligten testen.

  5. 5

    Entscheiden

    Weiterführen, anpassen, umsetzen lassen oder bewusst stoppen.

Workshop, Use-Case-Sprint oder direkte Umsetzung?

Wähle nach der offenen Entscheidung – nicht nach dem modernsten Werkzeug.

Workshop

Gemeinsames Verständnis und Grundkompetenz

Passt, wenn
Wissen fehlt
Ergebnis
Gemeinsame Sprache und Übungen
Hauptrisiko
Lernen bleibt ohne Anwendung folgenlos
Interne Verantwortung
Teilnahme und Transfer
Selbst umsetzen

Use-Case-Sprint

Priorisieren und einen belastbaren Test definieren

Passt, wenn
Nutzen und Risiko sind noch unklar
Ergebnis
Bewertete Use Cases, Leitplanken und Testplan
Hauptrisiko
Analyse wird zu breit
Interne Verantwortung
Fachliche Priorisierung
KI-Beratung

Direkte Umsetzung

Klaren, begrenzten Ablauf technisch realisieren

Passt, wenn
Ablauf, Daten und Verantwortung sind geklärt
Ergebnis
Funktionierender Workflow mit Kontrollen
Hauptrisiko
Zu frühe Technik zementiert den falschen Ablauf
Interne Verantwortung
Freigaben, Daten und Betrieb
KI-Automatisierung

Eine Entscheidung, kein Stapel Folien

Je nach Auftrag erhältst du eine priorisierte Use-Case-Liste, dokumentierte Bewertungskriterien, konkrete Leitplanken und einen Plan für den ersten Test. Sind Anforderungen bereits klar genug, kann daraus direkt ein begrenzter Automatisierungsauftrag entstehen.

Wir ersetzen keine juristische Datenschutzberatung und zertifizieren keine KI-Systeme. Bei regulatorischen oder arbeitsrechtlichen Fragen benennen wir die offene Stelle und beziehen auf Wunsch passende Fachpersonen ein.

Beratungsaufwand hängt von der offenen Entscheidung ab

Ein kompakter Use-Case-Sprint mit wenigen Beteiligten ist deutlich kleiner als eine unternehmensweite Bestandsaufnahme mit mehreren Bereichen, Systemen und Governance-Fragen. Vor dem Start grenzen wir Beteiligte, Vorbereitung, Workshops und erwartete Ergebnisse verbindlich ab.

Alternativen können ein offener Grundlagenworkshop, eine interne Arbeitsgruppe, Beratung durch den Anbieter eines bereits gewählten Systems oder ein direkter technischer Prototyp sein. Wir empfehlen Beratung nur dort, wo sie eine konkrete Fehlentscheidung oder unnötige Umsetzung vermeidet.

Welche Grundlage wir für die Einordnung verwenden

Stand: 1. Oktober 2026. Die Entscheidungshilfe verbindet unsere eigene Produkt- und Beratungspraxis mit offiziellen Sicherheits- und Regulierungsquellen. Sie ist keine Rechtsberatung.

  • Das Bundesamt für Cybersicherheit BACS empfiehlt Unternehmen technische und organisatorische Grundschutzmassnahmen. Deshalb prüfen wir Zugänge, Backups, Updates und Verantwortung auch bei kleinen KI-Vorhaben.
  • Die EU-Verordnung über künstliche Intelligenz ist die Primärquelle für den europäischen AI Act. Ob und welche Pflichten für einen konkreten Schweizer Anwendungsfall gelten, muss fachlich und rechtlich geprüft werden.

Werkzeuge, Anbieterbedingungen und regulatorische Einordnungen können sich ändern. Vor einer produktiven Einführung prüfen wir deshalb die konkrete Datenverarbeitung und den aktuellen Rechtsstand erneut.

Häufige Fragen zur KI-Beratung

Müssen wir bereits einen konkreten KI-Use-Case haben?

Nein. Es genügt, wenn ein relevantes Ziel oder ein problematischer Ablauf benannt werden kann. Wenn noch alles offen ist, beginnen wir mit einer engeren Orientierung statt mit einem grossen Programm.

Beratet ihr auch zu Microsoft Copilot, ChatGPT oder anderen konkreten Werkzeugen?

Ja, wenn die Werkzeugfrage zur Aufgabe passt. Wir starten aber beim Arbeitsablauf und den Anforderungen, nicht beim Produktnamen.

Was passiert mit vertraulichen Daten?

Wir klären vor Tests, welche Daten verwendet werden dürfen. Wo möglich arbeiten wir zunächst mit anonymisierten Beispielen oder Testdaten. Produktive Datenflüsse werden erst nach einer bewussten Sicherheitsentscheidung eingerichtet.

Könnt ihr die priorisierten Use Cases danach umsetzen?

Ja. Ihr könnt die Ergebnisse aber auch intern oder mit einem anderen Partner weiterführen. Die Beratung ist nicht an einen Folgeauftrag gebunden.

Jan-Hendrik Heuing

Welche KI-Entscheidung steht bei euch an?

Beschreibe Ziel, betroffene Abläufe und bisherigen Stand. Wir sagen dir, ob Beratung, ein Workshop oder ein technischer Test der vernünftige nächste Schritt ist.