Für die Geschäftsleitung
KI und Digitalisierung fundiert entscheiden
Entscheidungsfragen
Vor der Technologie müssen sechs Dinge klar werden
- Wirkung: Welches Geschäftsziel oder welcher relevante Engpass soll sich verändern?
- Verantwortung: Wer entscheidet fachlich, wer gibt Daten frei und wer trägt den Betrieb?
- Daten: Welche Informationen werden benötigt und wie sensibel sind sie?
- Alternative: Reicht Standardsoftware, Prozessvereinfachung oder ein kleiner Versuch?
- Investition: Welche Kosten entstehen für Einführung, Nutzung, interne Zeit, Betrieb und Ausstieg?
- Einführung: Wer muss die Veränderung im Alltag tragen und woran wird Erfolg gemessen?
Eine belastbare Entscheidung nennt Annahmen, offene Prüfungen, verantwortliche Personen und den kleinsten Test, der die nächste Unsicherheit reduziert.
Typische Anliegen
KI-Use-Cases priorisieren
Mehrere Ideen anhand von Nutzen, Daten, Risiko und Umsetzbarkeit vergleichen und einen kontrollierten ersten Test wählen.
Wiederkehrende Arbeit reduzieren
Abläufe prüfen und mit Regeln, Schnittstellen oder KI gezielt vereinfachen.
In Software investieren
Kaufen, integrieren oder bauen anhand von Nutzen, Lebenszykluskosten und interner Verantwortung vergleichen.
Fragen vor der Freigabe
Vier Entscheidungen, die häufig offen bleiben
Kläre zuerst, ob ein Workshop genügt oder Beratung beziehungsweise Umsetzung nötig ist. Bei einem Agenten-Vorhaben gehören zusätzlich die laufenden Kosten, die Betriebsform sowie Daten und Kontrolle in den Entscheid.
Diese Antworten ersetzen keine Freigabe. Sie zeigen, welche Fragen Geschäftsleitung, Fachverantwortliche, Datenverantwortliche und technische Betreiber gemeinsam beantworten müssen.

Jan-Hendrik Heuing
Welche Entscheidung braucht eine belastbare Grundlage?
Wir ordnen Ziel, Optionen, Risiken und den kleinsten sinnvollen nächsten Schritt gemeinsam ein.