Können wir im KI-Workshop mit eigenen Unternehmensdaten arbeiten?
Eigene Daten sind möglich, wenn Zweck, Freigabe und eingesetztes Werkzeug vor dem Workshop geklärt sind.
Die kurze Antwort
Ja, sofern die Unterlagen für diesen Zweck geeignet und intern freigegeben sind. Vertrauliche oder personenbezogene Daten gehören nicht ungeprüft in öffentliche KI-Werkzeuge. Wenn Freigabe, Anbieter oder Datenfluss unklar sind, arbeitet ihr im Workshop mit anonymisierten Inhalten, Testdaten oder einem vorbereiteten Übungsbeispiel.
Eigene Unterlagen machen einen Workshop praxisnah. Sie sind aber kein Selbstzweck: Entscheidend ist, dass das Team den Ablauf und das Ergebnis realistisch prüfen kann, ohne unnötige Datenrisiken einzugehen.
Was vor dem Workshop geklärt wird
Vor dem Termin klären wir, welche Aufgabe bearbeitet wird, welche Informationen dafür nötig sind und welche Werkzeuge oder Modellanbieter eingesetzt werden. Eure internen Regeln und Freigaben bleiben massgeblich.
Der Workshop ersetzt weder eine rechtliche Beratung noch eine interne Datenschutz- oder Sicherheitsfreigabe.
Wann anonymisierte oder künstliche Daten besser sind
Testdaten sind die bessere Wahl, wenn Personenbezug, Geschäftsgeheimnisse, Vertragsdaten oder der genaue Datenfluss noch nicht beurteilt wurden. Namen und identifizierende Details können entfernt oder durch realistische Platzhalter ersetzt werden.
Für das Erlernen einer Methode genügt meist ein kleiner, repräsentativer Datensatz.
Welche Verantwortung beim Team bleibt
Die Teilnehmenden müssen fachlich beurteilen können, ob Eingaben zulässig und Ergebnisse korrekt sind. Zusätzlich braucht es eine benannte Person für Kontrolle und Freigabe. Im Grundlagenworkshop und im Workflow-Workshop wird diese Verantwortung ausdrücklich dokumentiert.