Vibe-Coding-Workshop in der Schweiz
Eine eigene App mit KI als Prototyp bauen.
Für Geschäftsleitung, Marketing und Fachverantwortliche
Eine Idee wird erst als Prototyp wirklich diskutierbar
Eine Beschreibung oder Präsentation lässt viele Fragen offen. Ein App-Prototyp zeigt, wie ein Ablauf funktioniert, welche Eingaben nötig sind und wo die Idee noch unscharf ist.
Im Workshop baust du mit KI eine kleine Anwendung für einen klar begrenzten Zweck. Du lernst, das Problem zu schneiden, Verhalten zu beschreiben und Fehler systematisch zu prüfen. Die entstehende App ist ein Lern- und Entscheidungswerkzeug, noch kein automatisch produktionsreifes System.
Ablauf
So baust du deine erste App mit KI
Der Workshop folgt einem engen Ablauf, damit du jederzeit beurteilen kannst, was funktioniert und was noch offen ist.
- 01Schritt 01
Problem und Nutzer bestimmen
Du beschreibst eine konkrete Person, ihre heutige Aufgabe und das Hindernis. Daraus wählen wir einen kleinen Ablauf, den der Prototyp besser oder verständlicher machen soll.
- 02Schritt 02
Den Produktkern schneiden
Wir trennen die erste notwendige Funktion von der späteren Wunschliste. Rollen, Eingaben, Ergebnis und bewusste Ausschlüsse werden festgehalten. Ein kleiner Scope macht Fehler sichtbar und den Test aussagekräftig.
- 03Schritt 03
Mit KI schrittweise bauen
Du lässt Oberfläche und Verhalten in kleinen Schritten entstehen. Nach jeder Änderung prüfst du den normalen Ablauf, bevor weitere Funktionen dazukommen. So lernst du, Ursachen von Fehlern einzugrenzen.
- 04Schritt 04
Fehlerfälle und Daten prüfen
Wir testen leere Felder, falsche Eingaben, doppelte Aktionen und unerwartete Nutzung. Du klärst, welche Daten der Prototyp verarbeitet, wo sie liegen und welche Informationen nicht in das verwendete Werkzeug gehören.
- 05Schritt 05
Veröffentlichen und nächsten Schritt wählen
Je nach Werkzeug stellst du einen testbaren Stand bereit. Danach entscheidest du, ob der Versuch genügt, als begrenztes internes Werkzeug weiterlebt oder vor einer produktiven Nutzung technisch geprüft und weiterentwickelt werden muss.
Ergebnis
Was du aus dem Workshop mitnimmst
Einen funktionierenden Prototyp
Ein kleiner App-Ablauf, den du zeigen, testen und mit anderen besprechen kannst.
Klare Anforderungen
Nutzer, Produktkern, Eingaben, Ergebnis und bewusste Ausschlüsse sind verständlich festgehalten.
Eine Testlogik
Du weisst, wie du normale Abläufe und Fehlerfälle prüfst, statt nur die sichtbare Oberfläche zu beurteilen.
Ein realistisches Urteil
Du erkennst besser, ob der Prototyp genügt oder vor dem produktiven Einsatz professionelle Entwicklung braucht.
Voraussetzungen
Was du für den App-Workshop mitbringst
Du brauchst keine Programmiererfahrung. Bring einen eigenen Laptop und eine kleine, konkrete Idee mit. Geeignet sind Rechner, Planer, einfache Auswertungen, Formulare oder Werkzeuge für einen klaren internen Ablauf.
Nicht geeignet für den Einstieg sind vollständige Marktplätze, komplexe Kundenportale oder Anwendungen, die von Beginn an Zahlungen, viele Rollen und mehrere Unternehmenssysteme verbinden sollen. Solche Ideen schneiden wir vor dem Workshop auf einen prüfbaren Kern zurück.
Werkzeug, Konten, Dauer und Gruppengrösse klären wir vorab. Wir arbeiten zunächst mit Testdaten. Plattform- oder Lizenzkosten werden vor dem Workshop genannt, sobald das passende Werkzeug feststeht.
Prototyp oder Produkt?
Der Workshop liefert eine testbare erste Version
Der Prototyp soll eine Idee sichtbar machen und eine Annahme prüfen. Er ist nicht automatisch für echte Kundendaten, öffentliche Registrierung, Zahlungen oder einen geschäftskritischen Ablauf geeignet.
Vor einer produktiven Nutzung müssen Architektur, Zugriffsrechte, Datenschutz, Tests, Backups und Betrieb zur tatsächlichen Anwendung passen. Das gilt besonders, wenn mehrere Personen das Werkzeug nutzen oder andere Systeme angebunden werden.
Im Artikel Was ist Vibe Coding? findest du den Ansatz und seine Grenzen im Detail. Soll aus dem Prototyp ein dauerhaftes Produkt werden, kann unser digitales Produktteam die technische Prüfung und Weiterentwicklung übernehmen.
Häufige Fragen
- Muss ich programmieren können?
Nein. Du lernst, eine Idee und das gewünschte Verhalten so zu beschreiben, dass ein KI-Werkzeug daraus schrittweise einen Prototyp bauen kann.
- Welche App-Ideen eignen sich?
Kleine Rechner, Planer, Formulare, Auswertungen und klar begrenzte interne Werkzeuge eignen sich gut. Die Idee sollte zunächst einen einzigen Hauptablauf haben.
- Wird die App im Workshop veröffentlicht?
Je nach Werkzeug kann ein testbarer Stand bereitgestellt werden. Eine öffentliche Veröffentlichung mit echten Nutzern und Daten braucht jedoch eine zusätzliche Prüfung.
- Welche Vibe-Coding-Tools werden verwendet?
Das legen wir vor dem Workshop fest. Entscheidend sind der Anwendungsfall, Exportmöglichkeiten, Datenverarbeitung, Kosten und dein Erfahrungsstand.
- Kann ich mit echten Unternehmensdaten arbeiten?
Wir starten mit Testdaten. Echte Daten verwenden wir nur, wenn sie freigegeben sind und die Verarbeitung im gewählten Werkzeug geklärt wurde.
- Kann Wertstifter die App später weiterentwickeln?
Ja, wenn der Prototyp und das Vorhaben zu unserem Produktteam-Angebot passen. Zuerst prüfen wir Code, Daten, Architektur und den sinnvollen nächsten Umfang.

Jan-Hendrik Heuing
Welche App-Idee möchtest du ausprobieren?
Beschreibe Problem, gewünschte Nutzer, ersten Ablauf, Teilnehmerzahl und Zeitraum. Wir prüfen, ob die Idee für den Workshop passend geschnitten ist.