Individualsoftware für KMU
Interne Tools und Plattformen, die zu euren Abläufen passen. Wir bauen sie und halten sie danach am Laufen.
Ablauf
So entsteht eure Software
Von eurem Prozess zur laufenden Software, in vier Schritten.
- 1Schritt 1
Prozess verstehen
Wir setzen uns mit euch hin und schauen auf den Ablauf, der euch am meisten Zeit kostet. Nicht auf eine Wunschliste, sondern auf das, was im Alltag wirklich hakt. Daraus wird ein klar abgegrenzter Funktionsumfang zum Festpreis.
- 2Schritt 2
Erste Version bauen
Wir bauen in kurzen Schritten ein lauffähiges Tool mit euren echten Daten, keinen Klick-Prototyp. Nach wenigen Wochen könnt ihr es im Alltag ausprobieren, statt monatelang auf eine Black Box zu warten.
- 3Schritt 3
Im Betrieb ausrollen
Das Tool geht produktiv: mit eurem Team, euren Daten, eurem Tagesgeschäft. Wir begleiten den Rollout, nehmen eure Leute mit und bleiben dran, bis es rundläuft.
- 4Schritt 4
Betreiben und weiterentwickeln
Wir halten die Software aktuell und sicher und bauen sie aus, wenn euer Geschäft wächst. Hosting, Updates, Backups und Support kommen von denselben Leuten, die den Code kennen.
Wann lohnt sich eigene Software?
Wenn die Standardlösung euch mehr Arbeit macht als sie abnimmt
Eigene Software lohnt sich, sobald ihr euren Betrieb um ein Tool herumbiegt statt umgekehrt. Ein paar Muster sehen wir bei KMU immer wieder.
Eine Excel-Tabelle ist über die Jahre zum heimlichen Kernsystem geworden, und niemand traut sich mehr, etwas daran zu ändern. Drei Programme, die nicht miteinander reden, und jemand kopiert Daten von Hand hin und her. Ein Ablauf, der so speziell zu eurem Geschäft passt, dass keine Standardsoftware ihn sauber abbildet. Oder wiederkehrende Handarbeit, die jede Woche Stunden frisst und Fehler produziert.
Dann ist Individualsoftware der Hebel. Sie bildet genau euren Ablauf ab, nimmt die Handarbeit weg und wächst mit, wenn sich etwas ändert.
Genauso klar sagen wir, wann sie sich nicht lohnt. Für einen Standardprozess, den ein fertiges Tool gut abdeckt, kauft das Tool. Wenn ihr ein eigenes Entwicklerteam mit Kapazität habt, baut es selbst. Wir kommen dort ins Spiel, wo eine Bastellösung ohne Wartung am Ende teurer wird als ein sauberes Produkt, das jemand betreibt.
Was kostet das?
Was Individualsoftware bei euch kostet
Wir reden über Geld, bevor wir anfangen, nicht erst auf der Schlussrechnung.
Erste Version: Ein klar abgegrenztes internes Tool oder eine erste Plattform-Version liegt typischerweise zwischen 15'000 und 40'000 CHF. Das ist eine Festpreis-Phase mit definiertem Umfang und definiertem Preis. Was nicht im Scope ist, kostet auch nichts.
Grössere Plattformen mit mehreren Rollen, Schnittstellen und Automatisierung bewegen sich je nach Tiefe zwischen 40'000 und 120'000 CHF, aufgeteilt in Festpreis-Phasen. So entscheidet ihr nach jeder Phase, ob und wie es weitergeht.
Betrieb und Weiterentwicklung: Hosting, Wartung, Updates und kleinere Anpassungen laufen über ein Monatsmodell ab etwa 200 CHF im Monat, je nach Last und Umfang. Grössere Ausbauschritte planen wir wieder als eigene Phase.
Kein Preis auf Anfrage. Im Erstgespräch sagen wir euch, in welcher Bandbreite euer Vorhaben realistisch liegt.
Welche Optionen habt ihr?
Standardsoftware, No-Code, intern bauen oder Individualsoftware
Vier Wege führen zu besserer Software im Betrieb. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie gut sie zu eurem Ablauf passen und wer sie am Laufen hält.
Standardsoftware kaufen: Schnell verfügbar und oft günstig im Einstieg. Passt, solange euer Prozess dem Standard entspricht. Sobald ihr Sonderfälle habt, biegt ihr euren Betrieb um die Software, zahlt für Module, die ihr nie braucht, und hängt an deren Roadmap.
No-Code (Airtable, Bubble und Co.): Gut für einfache, abgegrenzte Fälle und schnelle Tests. Stösst an Grenzen, sobald Logik, Datenmengen oder Schnittstellen wachsen. Und ihr hängt an Plattform und Preisen, ausgerechnet wenn das Tool wichtig wird.
Intern bauen: Volle Kontrolle, wenn ihr Entwickler, Führung und Wartungskapazität dauerhaft im Haus habt. Funktioniert, solange die Schlüsselperson bleibt. Geht sie, steht das Tool.
Individualsoftware mit Betrieb (unser Weg): Wir bauen genau euren Ablauf und betreiben das Ergebnis danach selbst. Ihr bekommt Software, die euch gehört, plus jemanden, der sie am Laufen hält und mit eurem Geschäft weiterentwickelt. Der Unterschied ist, dass nach dem Launch niemand verschwindet.
Mehr dazu in der Wertstatt
Habt ihr Beispiele?
Wir bauen und betreiben eigene Produkte
Unser stärkster Beleg sind unsere eigenen Produkte. Hier tragen wir Risiko und Betrieb selbst, Tag für Tag.
Wortfreunde ist ein reines SaaS, das wir von der Idee bis zum laufenden, zahlenden Betrieb gebaut haben. Dieselbe Disziplin, die ein Produkt jahrelang stabil hält, steckt auch in eurem internen Tool: saubere Architektur, Monitoring, Backups, Updates.
Mit Reazon verbinden wir Beratung und eigenes SaaS. Werkzeuge, auf denen täglich gearbeitet wird, müssen einfach laufen. Genau dieser Anspruch zählt auch bei Software, mit der euer Team jeden Tag arbeitet.
Einen Überblick über alles, was wir bauen und betreiben, findet ihr im Portfolio. Wenn ihr lieber mit jemandem sprecht, der mit uns gebaut hat: sagt Bescheid, wir stellen den Kontakt her.
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Was empfehlt ihr?
Unsere Empfehlung: beim grössten Zeitfresser anfangen
Nach vielen gebauten und betriebenen Tools ist unsere Empfehlung für KMU ziemlich klar.
Fangt beim grössten Zeitfresser an. Baut zuerst das eine Tool, das den meisten manuellen Aufwand wegnimmt, nicht die eierlegende Wollmilchsau. Ein eng geschnittener erster Wurf bringt nach Wochen spürbar Zeit zurück, statt nach einem Jahr vielleicht.
Setzt auf bewährte Technik statt Hype. Wir bauen auf solider, wartbarer Grundlage, nicht auf dem Framework des Monats. In drei Jahren findet sich noch jemand im Code zurecht.
Nehmt eure Leute mit. Das beste Tool nützt nichts, wenn es im Alltag nicht genutzt wird. Wir bauen entlang dessen, wie euer Team wirklich arbeitet, und begleiten den Rollout mit Schulung und Anpassungen.
Plant Betrieb und Übergabe von Anfang an. Software ohne Wartungsplan ist eine tickende Uhr. Hosting, Backups, Updates und eine saubere Doku gehören ab Tag eins dazu, damit ihr jederzeit handlungsfähig bleibt.
Häufige Fehler, die wir immer wieder sehen:
- Zu viel auf einmal wollen und sich verzetteln.
- Ein Pflichtenheft über Monate perfektionieren, statt früh etwas Lauffähiges zu testen.
- Den Betrieb vergessen und nach dem Launch mit Ausfällen allein dastehen.
- Sich an eine Plattform binden, aus der man später nicht mehr herauskommt.
Zusammenarbeit
Festpreis-Phase, dann planbarer Betrieb
Wir starten mit einer klar umrissenen Phase zum Festpreis. Ihr wisst vorher, was es kostet und was dafür entsteht. Danach entscheidet ihr: laufender Betrieb und Weiterentwicklung im Monatsmodell oder eine saubere Übergabe an euer Team.
Häufige Fragen
- Wie lange dauert es, bis wir das Tool nutzen können?
Eine erste, lauffähige Version steht meist nach sechs bis zwölf Wochen, je nach Umfang. Ihr arbeitet also schon damit, während wir weiter ausbauen, statt auf den grossen Wurf zu warten.
- Gehört uns der Code am Ende?
Ja. Ihr bekommt Code und Daten. Wenn ihr den Betrieb später selbst oder mit einem anderen Partner machen wollt, ist das jederzeit möglich. Wir wollen euch durch gute Arbeit halten, nicht durch Abhängigkeit.
- Was, wenn sich unsere Anforderungen ändern?
Das ist der Normalfall. Wir arbeiten in Phasen und kurzen Schritten, damit ihr nach jeder Etappe nachjustieren könnt. Änderungen am Umfang besprechen wir offen, mit klarem Preis.
- Wir haben schon eine Excel-Lösung oder ein altes Tool. Könnt ihr darauf aufbauen?
Oft ja. Wir schauen uns an, was vorhanden ist, übernehmen eure Daten und Logik, wo es sinnvoll ist, und ersetzen den Rest sauber. Manchmal ist ein gezielter Neubau günstiger als das Aufbohren einer fragilen Lösung. Das sagen wir euch klar.

Jan-Hendrik Heuing
Habt ihr ein Tool im Kopf, das euch das Leben leichter macht?
Erzählt uns von eurem Ablauf. Wir sagen euch klar, ob sich eigene Software lohnt und in welcher Bandbreite sie liegt.