# Was kostet KI-Beratung für ein KMU?

Die Kosten richten sich nach der offenen Entscheidung, den beteiligten Bereichen und dem gewünschten Ergebnis. Ein klar abgegrenzter Use-Case-Sprint ist günstiger als eine unternehmensweite Bestandsaufnahme mit Governance und Pilotbegleitung.

## Die kurze Antwort

Eine pauschale Gesamtsumme für KI-Beratung wäre ohne Auftrag und Beteiligte nicht belastbar. Als klar abgegrenzten Einstieg bietet Wertstifter einen vorbereiteten C-Level-Use-Case-Sprint für **CHF 5'900** an. Er umfasst die gemeinsame Bewertung konkreter Anwendungsfälle und eine verantwortete nächste Entscheidung. Umfangreichere Beratung, technische Prüfungen und Pilotbegleitung werden nach Umfang offeriert.

Entscheidend ist nicht die Zahl der besprochenen KI-Werkzeuge, sondern welche Entscheidung nach der Beratung getroffen werden kann. Eine Geschäftsleitung mit drei konkreten Ideen braucht einen anderen Umfang als ein Unternehmen, das mehrere Bereiche, Datenflüsse und regulatorische Fragen gemeinsam ordnen muss.

## Ein klar abgegrenzter Einstieg

Der veröffentlichte Preis für den vorbereiteten C-Level-Use-Case-Sprint beträgt **CHF 5'900 als Pauschale, exkl. anwendbarer MWST**.

Der Sprint passt, wenn mehrere konkrete KI-Ideen verglichen werden sollen. Das Ergebnis sind bewertete Anwendungsfälle, ein dokumentierter Entscheidungsrahmen, offene Prüfungen und ein begrenzter nächster Schritt. Produktive Software, umfangreiche Datenaufbereitung und ein laufender Betrieb sind darin nicht automatisch enthalten.

## Was den Beratungsaufwand bestimmt

Die wichtigsten Kostentreiber sind Anzahl und Reife der Anwendungsfälle, beteiligte Bereiche und Personen, vorhandene Daten, notwendige Sicherheits- oder Governance-Prüfungen und die Frage, ob ein technischer Test vorbereitet oder begleitet werden soll.

Ein einzelner Ablauf mit klarer Verantwortung lässt sich enger bearbeiten als eine unternehmensweite KI-Strategie. Deshalb klären wir vor einer Offerte, welche Entscheidung offen ist und welche Unterlagen dafür tatsächlich entstehen müssen.

## Was zusätzlich anfallen kann

Nicht automatisch enthalten sind Lizenzen und Modellkosten, technische Integrationen, produktive Automatisierungen, umfangreiche Datenbereinigung, juristische Prüfungen und ein laufender Betrieb. Solche Positionen werden getrennt benannt, damit Beratung und spätere Umsetzung nicht in einer unklaren Pauschale verschwinden.

Wenn zuerst gemeinsames Grundwissen fehlt, kann ein [KI-Workshop](/de/workshops) der günstigere Einstieg sein. Wenn Ablauf, Daten und Verantwortung bereits geklärt sind, passt möglicherweise eine direkte [KI-Automatisierung](/de/ki-automatisierung) besser.

## Welche Angaben eine Offerte braucht

Für eine belastbare Einordnung brauchen wir das gewünschte Ergebnis, die betroffenen Abläufe, beteiligte Rollen, vorhandene Daten und Systeme sowie den aktuellen Stand bisheriger Versuche. Danach lässt sich entscheiden, ob ein Workshop, ein Use-Case-Sprint, eine Beratung oder ein technischer Pilot der kleinste sinnvolle Auftrag ist.

Die Unterschiede erklärt auch die Antwort [Wann reicht ein KI-Workshop und wann brauchen wir Beratung oder technische Umsetzung?](/de/fragen/ki-workshop-oder-beratung).

## Verwandte Fragen

- [Wann reicht ein KI-Workshop und wann brauchen wir Beratung oder technische Umsetzung?](/de/fragen/ki-workshop-oder-beratung) — Workshop, Beratung und Umsetzung lösen unterschiedliche offene Fragen auf dem Weg zum KI-Einsatz.
- [Welcher KI-Workshop passt zu uns?](/de/fragen/welcher-ki-workshop-passt-zu-uns) — Eine Auswahlhilfe für alle neun Workshop-Formate nach Aufgabe, Verantwortung, Vorkenntnissen und gewünschtem Ergebnis.
- [Können wir im KI-Workshop mit eigenen Unternehmensdaten arbeiten?](/de/fragen/unternehmensdaten-im-ki-workshop) — Eigene Daten sind möglich, wenn Zweck, Freigabe und eingesetztes Werkzeug vor dem Workshop geklärt sind.